Macrofotografie mit dem Olympus E-System

Die wahrscheinlich beste Art der Macrofotografie ist das Originalzubehör der jeweiligen Marke zu verwenden. In diesem Fall mit dem Zuiko Digital 50mm f/2.0 Macro ED. In unserem Fall aber, getreu unseres Mottos, haben wir nach anderen Möglichkeiten gesucht. Die folgenden Beispiele sind wie folgt entstanden:

  1. Gerauch einer Nahlinse mit dem Kitobjektiv ( Zoom)
  2. Mit dem Macro Zuiko Digital 35mm f3.5
  3. Manuelles Objektiv (kein Olympusbarjonett)
  4. Festbrennweite mit Zwischenringen
  5. Invertiertes Objektiv

Im 1. Fall wurden Nahlinsen (+2 und +4 Dioptrin) mit dem Zuiko Digital 14-45mm 1:3.5-5.6 verwendet. Dies stellt die günstigste Möglichkeit dar. Im Zweifelsfall kann es auch empfohlen werden wenn nicht zu grosse Prints erstellt werden sollen. Vortel ist man kann ein Zoom benutzen und so den Bildausschnitt leicht von der Kamera aus verändern. Bei einem grossen Abbildungsmasstab stellt diese Variante keine ausreichende Lösung dar.

--> Um einen Ausschnitt zu sehen, Maus über das Bild bewegen. <--

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Die nächste Möglichkeit bringt uns schon einen grossen Schritt nach vorne. Mit dem Macro 35mm von Olympus, zu einem moderaten Preis. Es handelt sich hier um ein exellentes Objektiv mit sehr scharfen Resultaten. Einziger Nachteil ist die kurze Brennweite. Bei einem Masstab von 1:1 muss man schon sehr dicht an das eigentliche Objekt herangehen.

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Die vielleicht beste Möglichkeit, mit dem wir sehr gute Ergebnisse erzielt haben, ist der Gebrauch unserer alten Objektive. Mit dem Chip 4/3 verdoppeln wir ihre Brennweite, sodass wir etwas mehr Abstand zum Objekt gewinnen. Im Falle der Spinnen, die nur einigen Millimeter massen, war es nicht notwendig sich extrem zu nähern.

Es gibt viele Hersteller die Adapterringe hertellen, die den Gebrauch von manuellen Objektiven anderer Hersteller und Bajonetten an Digitalkameras erlauben. So z. B. Das bekannte Micro-Nikkor 55mm f/2.8 von Nikon oder das Tamron SP 90mm f/2.8 Macro mit dem adaptall-2 Anschluss, den man auch an viel SLR-Kamers benutzen kann.

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Der Test mit den Zwischenringen war der überraschendste. Wir verwendeten ein 70er Jahre Objektiv mi M24 Zwischenringen. In unserem Fall war es ein Olympia 135mm f2.8 einer drittklassigen japanischen Marke. Wir benutzten eine E-300 mit einem 4/3 auf M42 Adapter. Die Ergebnisse waren beeindruckend. Natürlich hatten wir auch etwas Glück und erwischten eine Wespe im Flug.

Anstatt der Zwischenringe kann man auch ein Balgengerät für grössere Abbildungsmastäbe verwenden. Der Gebrauch ist etwas komplizierter und die Verwendung eines Stativs ist anzuraten. Zudem kommt der Lichtabfall aufgrund des Auszuges, welches den Einsatz eines Blitzes fast unabdingbar macht.

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Zuletzt probierten wir die Klassische Variante. Das Objektiv in Retrostellung montiert. D.h. das Bajonett vorne und die Frontlinse der Kamera zugewandt. Hierfür Adapter zu finden erstellte sich als schwierig. Wir verwendeten hier einen Adaptering Nikon -> 4/3, einen Adapter (Umkehrring) Nikon auf 52mm und einen Reduzierring auf 46mm. (Siehe Foto) So konnten wir das Planar 2.0/45mm der Contax-G benutzen. Die Ergebnisse waren ähnlich wie mit dem Fujinon-W 3.5/35mm mit M42 Anschluss.

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Das Schwierigste war das Fokussieren auf dieser kleinen Distanz. Es gibt auch Objektive, vor Allem Teles, mit denen unmöglich ist auf diese Weise zu fotografieren, da man das objekt nicht scharfstellen kann.